Aug 26th 2003, 15:06 GMT
Habe gerade eine Mail zu meiner soweit ungemein erfolgreichen Ferrero-Werbestopp-Petition erhalten.
Subject: Das Konzept hinter der Ferrero-Werbung
From: Christian xxxxxxxxx
Date: Tue, August 26, 2003 16:52
To: gossip@g-blog.net
Hi.
Nette Seite hast du da, die Ferrero-Petition mein ich.
Ist ganz meine Meinung, aber hast du gewusst, dass das
Ferrero-Werbekonzept schlichtweg genial ist?
Du darfst dich nicht fragen was die da für einen Scheiß senden, sondern
für wen der Scheiß eigentlich ist, den sie da senden. Wer zum Teufel ist
die Zielgruppe der Werbung? Ich sag’s dir: Es sind alte Leute. Alte,
einsame Omas und Opas. Die fühlen sich von der Werbung angesprochen.
Was hast du früher an Süßigkeiten von deiner Oma bekommen? Zufällig
Ferrero? Ich schon, ebenso wie alle mit denen ich über das Thema
gesprochen hab. Omas finden die Werbung geil. Die sehen das
Kinder-Schoko-Bongs ihre wertvollen verstaubten alten Sessel nicht
vollkrümeln -> Sie kaufen sie für den nächsten Besuch ihrer Enkel. Die
sehen im Fernsehen einen Milchsnack im Handyformat -> Sie denken “Hey,
das ist bestimmt das was ein hipper Teen naschen will”.
So bekommen die meisten schon im Kindesalter regelmäßig Ferrero
vorgesetzt – und setzen es sich schließlich auch selbst vor, ganz egal
wie schlecht die Werbung ist. Allerdings erklärt das nicht, wieso die
Werbung für TicTac, Mon Chéri, Raffaello, Rocher und ganz besonders
Giotto auch so schlecht ist…
Das nur so nebenbei weil ich gerade Langeweile habe.
Gruß, Christian
PS Die Petition unterschreib ich natürlich.
Brav. Danke für die Mail… interessanter Gesichtspunkt. Du könntest Recht haben – allerdings macht das die Werbung an sich nicht besser.